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Perimeterspachtel flexibel
PMS 2K

  • zweikomponentiger flexibler Perimeterspachtel
  • zur Armierung und Verklebung von Sockel- und Perimeterdämmplatten
  • als Feuchteschutz unter und über der Geländeoberkante
  • für außen
  • frost- und tausalzbeständig
  • Auftragsdicke: 3 - 6 mm
  • Verbrauch: ca. 2 kg Gemisch/m² bei 1 mm Auftragsdicke


EIGENSCHAFTEN:

  • abdichtend
  • hochflexibel, erhärtet spannungs- und rissfrei bei der angegebenen Schichtdicke
  • rissüberbrückend
  • wasserundurchlässig
  • gute Haftung zum Untergrund
  • haftet mit Haftbrücke auch auf Bitumen
  • leicht zu verarbeiten
  • filzfähig in 2. dünner Schicht
  • frost- und tausalzbeständig
  • überstreichbar mit quick-mix Fassadenfarben HC 425, LK 350, LX 300, LX 350, LA 300 oder LA 400
  • beschichtbar mit quick-mix Buntsteinputz und Silikonharzputz

ANWENDUNG:

  • zur Bauwerksabdichtung im Übergangs- / Einbindungsbereich zum Erdreich
  • als Feuchteschutz und Zwischenabdichtung
  • zur Beschichtung im Sockel- und Spritzwasserbereich
  • zum Verkleben von Dämmplatten im Sockel- bzw. Perimeterbereich
  • als Gewebespachtelung auf Dämmplatten im Sockel- bzw. Perimeterbereich
  • als Beschichtung auf Sockelputzen ≥ P II

QUALITÄT & SICHERHEIT:

  • Bindemittel: Zement und Kunststoffdispersion-Mischpolymerisat
  • mineralische Zuschlagsstoffe gem. DIN EN 13139
  • wasserundurchlässig nach dem ibh-Merkblatt “Bauwerks-abdichtungen mit zementgebundenen starren und flexiblen Dichtungsschlämmen”, Industrieverband Bauchemie und Holzschutzmittel e.V., 1997
  • lösemittelfrei
  • Pulverkomponente chromatarm

UNTERGRUND:

Der Untergrund muss fest, gut tragfähig, trocken, frei von Staub sowie Schalölen, Wachsen und anderen Trennmitteln sein. Alle notwendigen Abdichtungen gem. DIN 18195 müssen vorhanden sein. Als Haftbrücke auf bituminösen Materialien quick-mix Haftbrücke HB verwenden. Zur Beurteilung und Vorbereitung des Untergrundes sind die Hinweise der VOB/C DIN 18336 zu beachten. Alle mineralischen Untergründe müssen vollständig abgebunden und ausgetrocknet sein.


    Durchfeuchtungen oder Feuchteeinwirkung von innen oder durch aufsteigende Feuchtigkeit müssen ausgeschlossen sein. Perimeterdämmplatten, die längere Zeit der UV-Strahlung ausgesetzt waren, bilden eine mehlige Oberfläche. Diese ist vor dem Beschichten restlos zu entfernen. Perimeterdämmplatten oder Sockelputze sind im erdberührten Bereich auf 45° abzuschrägen und mit PMS 2K lückenlos zu überziehen, dabei muss die Spachtelung mind. 5 cm über die bereits vorhandene Abdichtung gezogen werden (siehe “Richtlinie für die fachgerechte Planung und Ausführung des Fassadensockelputzes sowie der Außenanlagen – Ausgabe 2002”). Glatte Perimeterdämmplatten wie z.B. XPS-Platten sind zuvor aufzurauen.

      VERARBEITUNG:

      Anmischen:
      Die Trockenkomponente des Perimeterspachtels flexibel PMS 2K 25 kg wird mit der 10 kg Flüssigkomponente zu einer verarbeitungsfähigen Konsistenz mit dem Rührquirl knollenfrei angemischt. Dabei die Flüssigkeit vorlegen und die Pulverkomponente einstreuen. Kein Wasser hinzugeben!


        Verklebung von Dämmplatten:
        Angerührte Mischung mit Zahntraufel (Zahnung 8x8 mm) vollflächig oder im Wulst-Punkt-Verfahren auf die wie oben beschriebenen Dämmplatten auftragen. Die Dämmplatten auf den Untergrund flächig andrücken (je nach Anforderung evtl. zusätzlich verdübeln). Dabei die Dämmplatten im Verband planeben und pressgestoßen ansetzen. Es ist darauf zu achten, dass kein Kleber an die Stirn- und Längsseiten der Dämmplatten gelangt. Das Merkblatt „Wärmedämm-Verbundsysteme in Sockel- und erdberührten Bereich“ vom WDVS-Fachverband ist zu beachten!

          Spachtelung von Dämmplatten:
          •Strukturierte Dämmplattenoberfläche:
          Bei Auftrag auf strukturierten Dämmplatten, z. B. mit gewaffelter Oberfläche, vor Auftrag der Armierungsschicht eine Kratzspachtelung zur Verfüllung der Vertiefungen und als Oberflächenangleich vornehmen. Nachfolgende Flächenspachtelung erst nach Durchhärtung der Kratzspachtelung ausführen.

          •Ebene Dämmplattenoberflächen
          Angerührte Mischung mittels Zahnkelle in ausreichender Menge auftragen und durchkämmen. Armierungsgewebe GWS oder GWP vollflächig, an den Stößen min. 10 cm überlappend, im oberen Drittel der Spachtelschicht einbetten, zuziehen und abglätten. Das Gewebe darf an keiner Stelle sichtbar oder offen stehen bleiben. Auftragsstärke der Spachtelschicht min. 3 mm. Je nach Erfordernis zweite dünne Spachtellage auf ausreichend durchgehärtete Armierungslage aufbringen und sofort abfilzen. Die Auftragsdicke der gesamten armierten Spachtelung darf dabei 4mm nicht überschreiten.

          Nach Abtrocknung kann eine Beschichtung mit quick-mix Buntsteinputz BUP, Silikonharzputz SHK bzw. SHR oder eine Farbbeschichtung mit den quick-mix Fassadenfarben HC 425, LK 350, LX 300, LX 350, LA 300 oder LA 400 erfolgen.

            Feuchteschutz oder Zwischenabdichtung:
            PMS 2K auf tragfähigen Untergrund z.B. quick-mix MS wa oder MS-FL in einer Schichtdicke von ca. 3 mm satt vorziehen (ggf. Gewebe einbetten). Im Sichtbereich am darauffolgenden Tag nochmal eine dünne Schicht aufziehen und sofort abfilzen. Die Spachtelung ist im Erdreich mind. bis 5 cm über die vorhandene Bauwerksabdichtung und mind. 5 cm über Geländeoberkante zu führen.

              VERBRAUCH:

              Zum Kleben der Dämmplatten ca. 5 kg /m2. Als Armierungsmasse werden ca. 2 kg Gemisch je m² und mm Auftragsdicke benötigt.


                Technische Information

                Bindemittelbasis Pulverkomponente:

                Zement
                Bindemittelbasis Flüssigkomponente:Kunststoffdispersion-Misch-

                polymerisat
                Verarbeitungszeit:ca. 30 Minuten
                Verarbeitungstemperatur:> +5 °C (Luft und Untergrund)
                Schichtdicke:max. 3 mm pro Schicht
                Verbrauch:je nach Schichtdicke
                Lieferform:25-kg-Sack

                10-kg-Kanister