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Mineralischer Faser-Renovierputz
MFR

  • faserverstärkter, mineralischer Renovierputz
  • zur Sanierung und Renovierung schadhafter Altputzfassaden
  • für außen und innen
  • Farbtöne: hellgrau, naturweiß
  • variable Auftragsdicken von 5 bis 15 mm
  • Verarbeitung als Putz oder Gewebespachtelung möglich
  • Körnung: 0-1,2 mm
  • Verbrauch: ca. 13 kg/m² pro 10 mm Putzdicke


EIGENSCHAFTEN:

  • mineralisch
  • faserverstärkt
  • Wasser abweisend
  • witterungs- und UV-beständig
  • hohes Standvermögen und ausgezeichneter Haftverbund
  • variable Auftragsdicken von 5 bis 15 mm
  • Maschinengängigkeit ermöglicht eine rationelle Verarbeitung
  • Minimales Rissrisiko durch niedrigen E-Modul und geringes Schwinden
  • einlagig verarbeitbar
  • ohne Grundierung auf stark saugenden Untergründen
  • schnelle Endbearbeitung möglich, dadurch kurze Rüstzeiten
  • vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten (filzen, feinfilzen, reiben, verwaschen etc.)

ANWENDUNG:

  • zur Egalisation unebener Altputzflächen
  • auch auf tragfähigen Dispersionsanstrichen und Dispersionsputzen
  • auf Mauerwerk aller Art sowie Beton
  • auf rissigen Altputzfassaden mit alkalibeständiger Gewebeeinlage
  • zur nachträglichen Beschichtung mit dünnschichtigen Edelputzen sowie Farbanstrichen
  • für außen und innen
  • als Sockelputz geeignet

QUALITÄT & SICHERHEIT:

  • Bindemittel gem. DIN EN 197 und DIN EN 459
  • Mörtelgruppe GP CS III gem. DIN EN 998-1, P II gem. DIN V 18550
  • mineralischer Leichtzuschlagstoff Blähglas
  • faservergütet
  • güteüberwacht
  • chromatarm

UNTERGRUND:

Geeignet sind alle tragfähigen, trockenen, staubfreien Altbau-Untergründe wie Beton, Mauerwerk aller Art, Kalk-Zement- oder Zementputze, Edelputze usw. Lose Teile, mürbe Putze und schlecht haftende Anstriche sind zu entfernen. Dichte und glatte Farbanstriche sollten aufgeraut und mit dem PHG Putzhaftgrund oder mit der HB Haftbrücke vorbehandelt werden. Vor dem Putzauftrag müssen diese durch gehärtet sein. Bei starken Versprüngen o. Ä. empfiehlt sich, die Unebenheiten mit einem geeigneten Material auszugleichen. Zur Beurteilung des Untergrundes sind die VOB/C, DIN 18350 Abs. 3 sowie DIN V 18550, DIN EN 13914 Teil 1 zu beachten.


    VERARBEITUNG:

    Verarbeitung von Hand oder mit üblichen Putzmaschinen. Bei der Verarbeitung von Hand empfehlen wir das Anmischen mit Rührquirl, bis eine geschmeidige, pastöse Konsistenz entsteht. Wasserbedarf je 25-kg-Gebinde ca. 5,5 - 6 Liter.



      Verarbeitung als Putz

      Als Außenputz Faser-Renovierputz MFR einlagig bis ca. 15 mm dick auftragen. Nach dem Aushärten (weißtrocken) kann ein dünnschichtiger Strukturedelputz von quick-mix aufgebracht werden. Bei stärkeren Auftragsdicken oder stark unebenen Untergründen empfehlen wir eine zweilagige Verarbeitung. Dabei in die zweite Lage ein alkalibeständiges Gewebe einbetten.


        Verarbeitung als Gewebespachtelung

        Faser-Renovierputz kann als Gewebespachtelung in Schichtdicken von ca. 5 mm aufgetragen und für nachfolgende Beschichtungen aufgeraut bzw. für Anstriche gefilzt werden. Zum Einbetten eines alkalibeständigen Glasgittergewebes den Faser-Renovierputz mit Kammspachtel aufziehen und das Gewebe im oberen Drittel planeben und faltenfrei einlegen. Auf ausreichende Gewebeüberdeckung ist zu achten!

        Bei Holzwolle-Leichtbauplatten und bei Betonuntergründen sowie bei Materialübergängen ist entsprechend dem Stand der Technik ein Gewebe einzubetten.

        Bei dünnschichtigem Edelputzauftrag < 2 mm empfehlen wir als besondere Maßnahme die Sicherstellung einer ebenen Oberfläche sowie je nach Putzstruktur den Einsatz der quick-mix Mineral Putz-Grundierung MPGp.

        Arbeiten nicht bei direkter Sonneneinstrahlung und nicht bei Luft- und Untergrundtemperaturen unter +5 °C ausführen. Merkblatt „Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen“, DIN EN 998-1, DIN V 18550, DIN 18350 (VOB Teil C) und die Hinweise auf unserer Homepage beachten. Der frische Putz ist vor zu rascher Austrocknung und ungünstigen Witterungseinflüssen (Frost, Schlagregen, etc.) zu schützen.


          VERBRAUCH:

          Pro m2 Fläche und 1 mm Schichtdicke ca. 1,3 kg Trockenmörtel.


            HINWEIS:

            Bei starken Unebenheiten des Untergrundes kann die Erhärtung des Putzes unterschiedlich schnell voranschreiten. Wir empfehlen bei solchen Gegebenheiten einlagig in 2 Arbeitsgängen zu arbeiten, um einen einheitlichen Filzzeitpunkt zu erreichen.

            Dieses Produkt enthält Kalk und Zement und reagiert mit Feuchtigkeit/Wasser alkalisch. Deshalb Haut und Augen schützen. Bei Berührung grundsätzlich mit Wasser abspülen. Bei Augenkontakt unverzüglich den Arzt aufsuchen. Siehe auch Sackaufdruck.


              Technische Information

              Mörtelgruppe:GP CS III gem. DIN EN 998-1

              P II gem. DIN V 18550
              Druckfestigkeit:3,5 – 7,5 N/mm2
              Körnung:0 – 1,2 mm
              Farbe:hellgrau, naturweiß
              Schichtdicke:5 – 15 mm
              Verarbeitungszeit:30 – 60 Min.
              Verarbeitungstemperatur:> +5 °C und < +30 °C, Verarbeitungshinweise beachten
              Wasserbedarf:ca. 5,5 - 6 l je 25 kg
              Ergiebigkeit:ca. 19 l je 25 kg
              Verbrauch:ca. 13 kg / m2 / cm Schichtdicke
              Lieferform:25-kg-Sack, Container, Silo
              Lagerung:trocken