V.O.R. Mauermörtel - VZ 01

V.O.R. Mauermörtel
VZ 01

  • V.O.R. Mauermörtel für extrem schwach saugende Verblendsteine
  • zum vollfugigen Mauern mit abschließendem Fugenglattstrich von schlagregensicherem Sicht- und Verblendmauerwerk
  • Druckfestigkeit: ≥ 5 N/mm²
  • Körnung: 0 – 4 mm
  • Verbrauch: ca. 43 kg/m² bei NF-Vollsteinen
  • Bauen mit Backstein

  • Produktmerkmale
  • Verarbeitung
  • Downloads

Anwendungen

  • zum vollfugigen Mauern mit abschließendem Fugenglattstrich von schlagregensicherem Sicht- und Verblendmauerwerk
  • zur Vermauerung von extrem schwach saugenden Vormauersteinen und Verblendziegeln (Wasser bleibt stehen)
  • V.O.R. Mauermörtel zum "Verblenden Ohne Risiko"

Eigenschaften

  • Druckfestigkeit: ≥ 5 N/mm²
  • übertrifft die Anforderungen für Haftscherfestigkeit gemäß DIN 1053 und der Fugendruckfestigkeit gemäß Richtlinie DGfM
  • durch eingestelltes Wasserrückhaltevermögen kein Absetzen von Wasser
  • herausquellender Mörtel reißt nicht ab, ein Zusetzen der innenliegenden Luftschicht bei zweischaligem Mauerwerk kann damit wirkungsvoll vermieden werden

  • keine Verschmutzung der Sichtflächen durch Mörtelleim

  • witterungs- und frostbeständig nach Erhärtung
  • schlagregensicher
  • kraftschlüssiger Haftverbund in den Kontaktflächen zwischen Mörtel und Steinen

  • kein Verdursten oder Aufbrennen des Mörtels

  • hohes Standvermögen durch spezielles Stützkorn
  • leichte und zeitsparende Verarbeitung

Zusammensetzung

  • hochwertige Bindemittel gemäß DIN EN 197-1
  • mineralische Zuschlagstoffe in günstiger Zusammensetzung
  • bei farbigem Material: witterungsbeständige anorganische Pigmente

Lieferform

  • 40 kg/Sack
  • lose im Silo

Untergrund

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Der Untergrund muss trocken, tragfähig, sauber, frostfrei und zur Aufnahme von Mörtel geeignet sein.

Verarbeitung

Temperatur

  • Nicht verarbeiten und trocknen / abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5°C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30°C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Beim händischen Anmischen zunächst die bei den technischen Daten angegebene Wassermenge in ein sauberes Gefäß geben und Trockenmörtel einstreuen. Sauberes Leitungswasser verwenden.
  • Material mit einem geeigneten Rührwerk homogen und knollenfrei anmischen.
  • Während der Verarbeitung kein weiteres Wasser zugeben, sonst sind Farbdifferenzen möglich.
  • Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.
  • Den Mörtel immer mit gleichem Wassergehalt anmischen, da unterschiedliche Wasserzugaben zu einem farblich unterschiedlichem Fugenbild oder Flecken führen können.

Auftragen / Verarbeiten

  • Alle Stoß- und Lagerfugen sind vollfugig herzustellen.
  • Herausquellender Mörtel verschmutzt nicht die Sichtfläche und kann mit einer Mörtelkelle leicht abgenommen werden.
  • Der Fugenglattstrich erfolgt nach dem Anziehen des Mörtels bündig oder leicht zurückliegend.
  • Wir empfehlen, den Fugenglattstrich mittels Holzspan oder Kunststoffschlauch, je nach gewünschter Oberflächenstruktur, auszuführen.
  • Der Zeitpunkt der Bearbeitung ist abhängig von der Saugfähigkeit des verwendeten Steinmaterials und den Witterungsbedingungen. Den Fugenglattstrich jeweils bei gleichem Versteifungsgrad des Mörtels durchführen.
  • Das Mauerwerk bei Arbeitsunterbrechungen abdecken.

Verarbeitbare Zeit

  • ca. 2 Stunden
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 65% relative Luftfeuchtigkeit.
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt und weiter verarbeitet werden.

Trocknung / Erhärtung

  • Das frische Mauerwerk ist vor ungünstigen Witterungseinflüssen wie sehr hohen und tiefen Temperaturen, Frost, Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung sowie vor Schlagregeneinwirkung zu schützen (z. B. durch Abhängen mit Folie).
  • Nach Fertigstellung oder bei Arbeitsunterbrechung ist das Mauerwerk durch geeignete Maßnahmen, wie z. B. Abdecken der Mauerkronen, vor Schlagregen und Feuchtigkeit zu schützen.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Hinweise

  • Durch Verwendung natürlicher Rohstoffe können die Farbtöne auch in Abhängigkeit vom jeweiligen Herstellwerk variieren.
  • Fugen- und V.O.R. Mauermörtel aus unterschiedlichen Herstellwerken nicht am Objekt vermischen.
  • Zusammenhängende Flächen immer mit Material der selben Charge ausführen, um Farbtonabweichungen in der Fläche zu vermeiden.
  • Der Farbton wird durch die Saugfähigkeit des Untergrundes, die Witterungsbedingungen und die Arbeitsweise beeinflusst und kann deshalb abweichen. Nachlieferungen sind vor der Verarbeitung auf Farbübereinstimmung zu prüfen.
  • Wir empfehlen daher das vorherige Anlegen einer Musterfläche.