Wärmedämmender Kimmschichtmörtel - WKM 10

Wärmedämmender Kimmschichtmörtel
WKM 10

  • Kimmschichtmörtel mit erhöhten Wärmedämmeigenschaften und hoher Druckfestigkeit
  • zum Ausgleichen von Unebenheiten der Rohbetondecke am Wandfuß (Anlegen der Kimmschicht)
  • zur Vermörtelung von Stoßfugen
  • für außen und innen
  • Wärmeleitfähigkeit: ≤ 0,27 W/(mK)
  • Druckfestigkeit: ≥ 10 N/mm²
  • Körnung: 0 – 4 mm
  • Verbrauch: je nach Steinformat

  • Produktmerkmale
  • Verarbeitung
  • Downloads

Anwendungen

  • zum Ausgleichen von Unebenheiten der Rohbetondecke am Wandfuß (Anlegen der Kimmschicht)
  • zur Vermörtelung von Stoßfugen
  • für außen und innen

Eigenschaften

  • Wärmeleitfähigkeit: ≤ 0,27 W/(mK)
  • Druckfestigkeit: ≥ 10 N/mm²
  • gute Kellengängigkeit
  • gute Wärmedämmeigenschaften
  • erhöhte Druckfestigkeit
  • hohe Ergiebigkeit
  • eingestelltes Wasserrückhaltevermögen
  • gute Haftung am Stein

Normen und Richtlinien

  • güteüberwacht

Zusammensetzung

  • gestufte Gesteinskörnung gemäß DIN EN 13139
  • Additive zur Steuerung und Verbesserung der Verarbeitungs- und Produkteigenschaften
  • Grauzement gemäß DIN EN 197-1
  • mineralische Leichtzuschlagstoffe

Lieferform

  • 25 kg/Sack
  • lose im Silo

Untergrund

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Der Untergrund muss trocken, tragfähig, sauber, frostfrei und zur Aufnahme von Mörtel geeignet sein.

Vorbehandlung

  • Stark saugende Mauersteine vornässen.
  • Mauersteine müssen trocken, saugfähig, frostfrei und frei von haftvermindernden Rückständen sein.

Verarbeitung

Temperatur

  • Nicht verarbeiten und trocknen / abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5°C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30°C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Trockenmörtel im Durchlauf-, Freifall- oder Zwangsmischer mit sauberem Wasser maximal 2 bis 3 Minuten konsistenzgerecht anmischen.
  • Beim händischen Anmischen zunächst die bei den technischen Daten angegebene Wassermenge in ein sauberes Gefäß geben und Trockenmörtel einstreuen. Sauberes Leitungswasser verwenden.
  • Material mit einem geeigneten Rührwerk homogen und knollenfrei anmischen, kurz ruhen lassen und anschließend, ggf. bei weiterer Wasserzugabe, nochmals aufrühren und Konsistenz verarbeitungsgerecht einstellen.
  • Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.
  • Frischmörtel ist nicht pumpfähig und nicht maschinengängig.

Auftragen / Verarbeiten

  • Mörtel auf den vorbereiteten Untergrund auftragen.
  • Auftragsdicke: 1 bis 3 cm
  • Steine versetzen und planeben ausrichten.
  • Überstehenden Mörtel mit einer Kelle bündig abstreifen.

Verarbeitbare Zeit

  • ca. 1 - 2 Stunden
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt und weiter verarbeitet werden.
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 65% relative Luftfeuchtigkeit.

Trocknung / Erhärtung

  • Kimmschicht vor dem Weitermauern ausreichend erhärten lassen.
  • Niedrige Temperaturen und/oder hohe Luftfeuchte verzögern, hohe Temperaturen und/oder niedrige Luftfeuchte beschleunigen die Trocknung und Erhärtung.
  • Das frische Mauerwerk ist vor ungünstigen Witterungseinflüssen wie sehr hohen und tiefen Temperaturen, Frost, Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung sowie vor Schlagregeneinwirkung zu schützen (z. B. durch Abhängen mit Folie).

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Hinweise

  • Das Mauerwerk darf nicht ständiger Durchfeuchtung und Frost ausgesetzt werden.

Verbrauch / Ergiebigkeit

  • Die Verbrauchsmenge ist abhängig von der Wanddicke, vom verwendeten Steinformat und Steinart. Die Angaben der Steinhersteller sind zu berücksichtigen.