Zargenvergussmörtel - K 01.5

Zargenvergussmörtel
K 01.5

  • Spezialmörtel zum maschinellen Verfüllen von Stahlzargen ohne zusätzliche Schalung
  • Konsistenz: pumpfähig
  • Druckfestigkeit: ≥ 10 N/mm²
  • Baustoffklasse A1 (nicht brennbar)
  • Körnung: 0 – 1,2 mm
  • Verbrauch: je nach Anwendung

Anwendungen

  • zum Verfüllen von Stahlzargen mit erhöhten Anforderungen an den Brandschutz
  • für hohlraumarmes Verfüllen
  • Verwendung auch bei breiten Öffnungen ohne Schalung möglich
  • Fugenbearbeitung frisch in frisch
  • für außen und innen

Eigenschaften

  • Konsistenz: pumpfähig
  • Druckfestigkeit: ≥ 10 N/mm²
  • Baustoffklasse A1 (nicht brennbar)
  • pumpfähig
  • leichte Verarbeitung
  • hohe Standsicherheit
  • witterungs- und frostbeständig nach Erhärtung
  • kein Wässern durch eingestelltes Wasserrückhaltevermögen

Zusammensetzung

  • hochwertige Bindemittel gemäß DIN EN 197-1
  • mineralische Zuschlagstoffe gemäß DIN EN 13139
  • chloridfrei

Lieferform

  • 25 kg/Sack

Untergrund

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Der Untergrund muss trocken, tragfähig, saugfähig, frei von Staub, Schalöl oder anderen Trennmitteln sein.
  • Zur Beurteilung des Untergrundes sind die Hinweise der VOB Teil C, DIN 18350 sowie die DIN 18550 zu beachten.

Vorbehandlung

  • Lose Teile, Staub und haftmindernde Verunreinigungen entfernen.
  • Stark saugende Untergründe vornässen.
  • Glatte Flächen sind vor dem Anbringen der Zargen mit AKURIT MH grau Universal-Haftbrücke vorzubehandeln.

Verarbeitung

Temperatur

  • Nicht verarbeiten und trocknen / abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5°C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30°C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Der Mörtel wird mit üblichen Mischpumpen, z. B. PFT G4, eingebracht.
  • Wasserzulauf auf verarbeitungsgerechte Konsistenz einstellen.
  • Die Konsistenz ist so einzustellen, dass die Hohlräume zwischen Zarge und Wandlaibung hohlraumfrei ausgefüllt werden.

Auftragen / Verarbeiten

  • Der Mörtel ist abschnittsweise, wechselseitig unter gleichzeitigem leichten Klopfen an der Zarge einzubringen.Hierbei soll sich die Schlauchöffnung im Frischmörtel befinden, um eine hohlraumarme Vermörtelung zu gewährleisten.
  • Es ist grundsätzlich frisch in frisch zu arbeiten.

Trocknung / Erhärtung

  • Die Verstrebungen dürfen nicht vor dem Erhärten abgebaut werden.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Hinweise

  • Die Zargen müssen vor der Hinterfüllung fachgerecht montiert und verankert sein. Die Stahlzarge ist so auszuspreizen, dass eventuelle und durch das Hinterfüllen zu erwartende Profildurchbiegungen aufgefangen werden.

Verbrauch / Ergiebigkeit

  • Ergiebigkeit: ca. 16 l Nassmörtel pro Sack
  • Für ein mittleres Vüllvolumen der Höhe 20 mm, der Breite 11,5 cm und der Länge 5 m werden ca. 18 kg Trockenmörtel K 01.5 benötigt.
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