Korrosionsschutz und Haftbrücke - BS 215

Korrosionsschutz und Haftbrücke
BS 215

  • PCC- und SPCC-Korrosionsschutz sowie PCC-Haftbrücke auf mineralischer Basis
  • Korrosionsschutz für Betonstahl und andere metallische Oberflächen
  • Haftbrücke auf Beton und zementgebundenen Mörteluntergründen für BS 225
  • Auftrag als Haftbrücke einlagig, Auftrag als Korrosionsschutz zweilagig
  • geprüft gemäß ZTV-ING, DAfStb Rili-SIB, DAfStb Rili IH sowie EN 1504-7
  • Körnung: 0 – 0,2 mm
  • Verbrauch:
    Haftbrücke: ca. 2-4 kg/m²
    Korrosionsschutz (2-fach): ca. 4-6 kg/m²

  • Produktmerkmale
  • Verarbeitung
  • Downloads

Anwendungen

  • Korrosionsschutz für Betonstahl und andere metallische Oberflächen
  • Haftbrücke auf Beton und zementgebundenen Mörteluntergründen für BS 225
  • Auftrag als Haftbrücke einlagig, Auftrag als Korrosionsschutz zweilagig
  • für außen und innen

Eigenschaften

  • geprüft gemäß ZTV-ING, DAfStb Rili-SIB, DAfStb Rili IH sowie EN 1504-7
  • für einen aktiven Korrosionsschutz der Bewehrung
  • problemlose Verarbeitung auch an senkrechten Flächen und über Kopf
  • wasserundurchlässig nach Erhärtung
  • verseifungsbeständig
  • frost- und tausalzbeständig
  • wasserdampfdiffusionsoffen
  • reduziert das Eindringen von CO2 und Feuchtigkeit

Lieferform

  • 25 kg/Sack

Untergrund

Vorbehandlung

  • Betonstahl freilegen und durch Strahlen metallisch blank gemäß Reinheitsgrad SA 2½ gemäß DIN EN ISO 12944-4 entrosten.
  • Lose und hafthemmende Teile wie z. B. Zementschlämme oder Verunreinigungen durch geeignete Maßnahmen, z. B. Kugelstrahlen, bis zum tragfähigen Betonuntergrund entfernen.
  • Eine ausreichende Abreißfestigkeit von ≥ 1,5 N/mm² im Mittel und ≥ 1,0 N/mm² des kleinsten Einzelwertes muss gewährleistet sein.
  • Betonunterlage/Untergrund bis zur kapillaren Sättigung vornässen.

Verarbeitung

Temperatur

  • Nicht verarbeiten und austrocknen lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5°C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +35°C, direkter Sonneneinstrahlung und/oder starker Windeinwirkung.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Die bei den technischen Daten angegebene Wassermenge in ein sauberes und geeignetes Mischgerät (z. B. Zwangsmischer) einfüllen. Trockenmörtel hinzufügen und ca. 5 Minuten mischen, bis die Mischung homogen und knollenfrei ist. Alternativ mechanisches Rührwerk mit max. 300 U/min verwenden. Mischung kurze Zeit reifen lassen.

Auftragen / Verarbeiten

  • Anwendung als Korrosionsschutz: Frischmörtel mit einem Pinsel zweifach lückenlos auf den entrostenen Stahl beschichten. Der zweite Anstrich erfolgt, wenn die erste Lage pinselfest ist (nach ca. 6 Stunden bei +20°C).
  • Anwendung als Haftbrücke: Frischmörtel mit harter Bürste oder harten Besen auf den vorgenässten Betonuntergrund lückenlos und porentief einbürsten. Die nachfolgende Mörtelbeschichtung muss "frisch in frisch" erfolgen. Hierzu ist auch das Technische Datenblatt von quick-mix BS 225 Reparaturmörtel grob zu beachten.

Verarbeitbare Zeit

  • mindestens 45 Minuten
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 65% relative Luftfeuchtigkeit.
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt und weiter verarbeitet werden.

Trocknung / Erhärtung

  • Korrosionsschutz:
    Wartezeit bis zur 2. Beschichtung ca. 6 Stunden
    Wartezeit bis zur Mörtelbeschichtung ca. 6 Stunden
  • Haftbrücke:
    Bei Unterbrechung bzw. Erhärtung muss die Haftbrücke vollständig abbinden. Nach entsprechender Wartezeit Vorgang wiederholen.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Hinweise

  • Nur die im Betoninstandsetzungssystem geprüften und aufeinander abgestimmten Systemkomponenten verwenden: BS 215 Korrosionsschutz und Haftbrücke; BS 225 Reparaturmörtel grob; BS 230 Betonspachtel fein; BS 310  Betonfinish weiß