Fließfeinestrich - SE 50

Fließfeinestrich
SE 50

  • fließfähiger, schnellerhärtender Feinestrich für zeitbedrängte, kleinteilige Renovierungsarbeiten bis 10 m² in Schichtdicken von 20 – 60 mm
  • zum planebenen Ausgleichen von beheizten oder unbeheizten zement- und calciumsulfatgebundenen Estrichen auf Dämmung oder Trennlage, Betonuntergründen, alten Keramikbelägen, Trocken- und Gussasphaltestrichen im Verbund
  • zur Einbettung von wasserführenden Dünnschichtheizsystemen
  • als Heizestrich geeignet
  • Untergrund für Oberbeläge, wie z. B. Fliesen, Naturwerkstein, Parkett, Teppich usw.
  • im Innen- und Außenbereich, jedoch nicht im Dauernassbereich
  • extrem spannungsarm durch die innovative SAFETEC®-Technologie
  • für die rationelle, maschinelle Verarbeitung geeignet
  • partiell bis 10 mm auslaufend bei Verbundestrichen
  • nach ca. 48 Stunden mit keramischen Belägen belegbar
  • Verbrauch: ca. 18 kg/m² pro 10 mm Schichtdicke
  • EC 1plusR
  • Safetec-Technologie

Anwendungen

  • zum planebenen Ausgleichen von beheizten oder unbeheizten zement- und calciumsulfatgebundenen Estrichen auf Dämmung oder Trennlage, Betonuntergründen, alten Keramikbelägen, Trocken- und Gussasphaltestrichen im Verbund
  • zur Einbettung von wasserführenden Dünnschichtheizsystemen
  • als Heizestrich geeignet
  • Untergrund für Oberbeläge, wie z. B. Fliesen, Naturwerkstein, Parkett, Teppich usw.
  • im Innen- und Außenbereich, jedoch nicht im Dauernassbereich

Eigenschaften

  • extrem spannungsarm durch die innovative SAFETEC®-Technologie
  • für die rationelle, maschinelle Verarbeitung geeignet
  • partiell bis 10 mm auslaufend bei Verbundestrichen
  • nach ca. 48 Stunden mit keramischen Belägen belegbar
  • schwindarm
  • spannungsabbauend
  • maschinell verarbeitbar
  • fließfähig
  • schnellerhärtend
  • mineralisch

Normen und Richtlinien

  • sehr emissionsarm EC 1PLUSR gemäß GEV-EMICODE

Zusammensetzung

  • Zement gemäß DIN EN 197-1
  • quarzitische Zuschläge gemäß DIN EN 13139

Lieferform

  • 25 kg/Sack

Untergrund

Allgemein

  • Zement- und Calciumsulfatestriche, beheizt und unbeheizt
  • Beton
  • fest haftende keramische Beläge
  • Gussasphaltestriche
  • Trockenestriche

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Der Untergrund muss trocken, belegereif, erhärtet, tragfähig, schwingungs- und rissfrei, sauber und frei von Verunreinigungen und Trennschichten aller Art (z. B. Farbanstriche, Öle, usw.) sein.
  • Zementestriche müssen zum Zeitpunkt der Belegung eine Restfeuchte ≤ 2,0 CM-% (unbeheizt) oder ≤ 1,8 CM-% (beheizt) aufweisen.
  • Calciumsulfatestriche müssen eine Restfeuchte ≤ 0,5 CM-% aufweisen (beheizt und unbeheizt).

Vorbehandlung

  • Der Untergrund muss porenschließend grundiert werden, um das Saugverhalten zu regulieren.
  • Zementäre Untergründe sind vorab "frisch in frisch", z. B. mit strasser PRIM MHB Mineralische Haftbrücke zu grundieren.
  • Calciumsulfatestriche sind ggf. anzuschleifen und abzusaugen. Gussasphalt- und Calciumsulfatestriche einlagig mit strasser PRIM EG Epoxidgrundierung oder zweilagig mit strasser PRIM ESA Epoxidschutzanstrich vorzubehandeln und mit strasser PLUS GQS Grober Quarzsand abzusanden. Nach Erhärtung überschüssigen, losen Sand gründlich entfernen.
  • Bei Fußbodenheizung oder ständiger Durchfeuchtung bzw. Bodenfeuchte oder nicht einschätzbaren Untergründen, z. B. Kellerbereiche, ist mit strasser PRIM ESA Epoxidschutzanstrich vorzubehandeln.
  • Randdämmstreifen an Wänden und anderen aufgehenden Bauteilen müssen fachgerecht gemäß DIN 18560 verlegt sein.
  • An sämtlichen aufgehenden Bauteilen, wie z. B. Wandanschlüssen, muss der strasser PLUS RDS Randdämmstreifen so angebracht werden, dass ein Unterlaufen ausgeschlossen ist.
  • Bereits im Untergrund vorhandene Dehnungs-, Bewegungs- oder Gebäudetrennfugen sind an gleicher Anordnung durch den gesamten Querschnitt des Systems zu übernehmen.
  • Bei der Verlegung auf Dämmung ist die gesammte Fläche und die Randdämmstreifen durch eine Folie zusätzlich abzukleben, so dass eine geschlossene Wanne entsteht.
  • Feuchtigkeitsempfindliche oder kritische Untergründe sind zum Schutz vor Feuchteeintrag aus dem Feinestrich oder zur Verfestigung mit strasser PRIM EG Epoxidharzgrundierung oder mit strasser PRIM ESA Epoxidschutzanstrich vorzubehandeln.

Verarbeitung

Temperatur

  • Nicht verarbeiten und austrocknen lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5°C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +35°C, direkter Sonneneinstrahlung und/oder starker Windeinwirkung.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Sackinhalt mit sauberem Leitungswasser knollenfrei in einer fließfähigen Konsistenz anmischen.
  • Wassermenge vorlegen und mit einem geeigneten Rührgerät intensiv mischen.
  • Nach der Reifezeit den Mörtel nochmals kurz aufrühren.
  • Die maschinelle Verarbeitung mit geeigneten Mischpumpen ist möglich.
  • Bei Schneckenpumpen ist entsprechend des verwendeten Schlauchdurchmessers das strasser PLUS NMR Nachmischrohr 25 oder 35 einzusetzen.
  • Zur Einstellung der notwendigen Wassermenge ist das Fließmaß zu ermitteln. Aus der Mischpumpe entnommenen Frischmörtel 4 Minuten stehen lassen, Messbehälter auffüllen, anheben und Fließmaß ermitteln. Alternativ kann ein 5,2 cm hohes PE-Rohr DN 100 auf nichtsaugender Oberfläche verwendet werden.
  • Fließmaß: 28-33 cm
  • Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.

Auftragen / Verarbeiten

  • Fließfeinestrich auf den vorbereiteten Untergrund gießen oder maschinell pumpen und mit Rakel oder Glättkelle intensiv einwalken und gleichmäßig verteilen, bis die erforderliche Schichtdicke erreicht ist.
  • Anschließend muss die Oberfläche mit einer Schwabbelstange gründlich nachgearbeitet werden, um den planebenen Verlauf des Mörtels zu unterstützen. Ein zweimaliges durcharbeiten im 90-Grad-Winkel versetzt bringt die besten Ergebnisse.

Verarbeitbare Zeit

  • ca. 45 Minuten
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 65% relative Luftfeuchtigkeit.
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt und weiter verarbeitet werden.

Trocknung / Erhärtung

  • Bei der Verwendung auf Fußbodenheizungen ist das Belegereifheizen entsprechend des strasser Aufheizprotokolls durchzuführen.
  • Das Erreichen der Belegereife hängt von der Baustellensituation, Schichtdicke, Umgebungstemperaturen sowie der nachfolgenden Beschichtung ab. Hohe Temperaturen und niedrige Luftfeuchten beschleunigen, tiefe Temperaturen und hohe Luftfeuchten verlangsamen den Prozeß.

Nachfolgende Beschichtung / Überarbeitbarkeit

  • Es ist grundsätzlich eine Endbeschichtung aufzubringen.
  • Der fertiggestellte Estrich ist hinsichtlich seiner Oberflächenbeschaffenheit vor der nachfolgenden Verlegung des Oberbelags gemäß den Regeln der Technik zu prüfen.
  • Die Oberfläche ist vor Aufnahme des Oberbelags anzuschleifen.
  • Die Belegereife für keramische Fliesen und Platten ist nach 48 Stunden erreicht. Für dampfdichte, feuchtigkeitsempfindliche Beläge, wie z. B. Parkett, sind die Vorgaben des Herstellers hinsichtlich des zulässigen Restfeuchtegehaltes zu beachten.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Hinweise

  • Optimale Fließeigenschaften werden bei Temperaturen > 10°C erzielt. Bei tieferen Temperaturen ist das Fließverhalten reduziert. In diesem Fall kein zusätzliches Anmachwasser dazugeben.
  • Bei Verwendung als Heizestrich ist ein Überdeckungsmaß der Heizrohre von mindestens 20 mm bis maximal 35 mm ist einzuhalten.

Verbrauch / Ergiebigkeit

  • Ergiebigkeit: ca. 14 l Nassmörtel pro Sack
Technische Informationen
Produkttyp:CT-C25-F5
Wasserbedarf:ca. 4,0 l/Sack
Körnung:0-4 mm
Brandverhalten:A1
Druckfestigkeit:≥ 25 N/mm²
Biegezugfestigkeit:≥ 5 N/mm²
Schichtstärke:20 - 60 mm als Estrich im Verbund, 35 - 60 mm als Estrich auf Dämmung oder Trennlage
Mischzeit:ca. 3 Minuten
REIFEZEITNEU:CA2MIN
Verarbeitungszeit:ca. 45 Minuten
Begehbarkeit:nach ca. 1 Tag als Verbundestrich, nach ca. 2 Tagen als Estrich auf Dämmung oder Trennlage
Belegereife für keramische Beläge:nach ca. 48 Stunden
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