Calciumsulfat-Fließestrich - AFE 200

Calciumsulfat-Fließestrich
AFE 200

  • Calciumsulfat-Fließestrich für die Anwendung in Gebäuden
  • Estrichmörtel für die Herstellung von Estrichflächen auf Trennlage, auf Dämmschicht, Estrich auf Fußbodenheizung und Hohlboden-Systemen
  • hohe Flächenleistung möglich
  • nahezu selbstnivellierend
  • ebene Oberfläche
  • Körnung: 0 – 4 mm
  • Verbrauch: ca. 19 kg/m² pro 10 mm Schichtdicke

  • Produktmerkmale
  • Verarbeitung
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Anwendungen

  • Estrichmörtel für die Herstellung von Estrichflächen auf Trennlage, auf Dämmschicht, Estrich auf Fußbodenheizung und Hohlboden-Systemen
  • besonders gut für Fußbodenheizungssysteme geeignet
  • einsetzbar in Bereichen mit geringer oder mäßiger Wassereinwirkung in den Wassereinwirkungsklassen W0-I oder W1-I gemäß DIN 18534
  • nicht für gewerbliche Nassräume und Garagen geeignet
  • für innen

Eigenschaften

  • hohe Flächenleistung möglich
  • nahezu selbstnivellierend
  • ebene Oberfläche
  • begehbar nach ca. 24 Stunden
  • belastbar nach ca. 3 Tagen
  • hohe Druck- und Biegezugfestigkeiten
  • kein "Aufschüsseln", keine Randabsenkungen
  • gute Austrocknungseigenschaften

Zusammensetzung

  • Calciumsulfate
  • fein fraktionierte Kalksteinbrechsande
  • Additive zur Steuerung und Verbesserung der Verarbeitungs- und Produkteigenschaften

Lieferform

  • 30 kg/Sack
  • lose im Silo

Untergrund

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Die baulichen Anforderungen und der Bodenaufbau müssen den Vorgaben der DIN 18560-2 bzw. DIN 18560-4 entsprechend erfüllt und ausgeführt sein.
  • Der Untergrund muss trocken, tragfähig, sauber, frostfrei und zur Aufnahme von Mörtel geeignet sein.

Verarbeitung

Temperatur

  • Nicht verarbeiten, trocknen und aushärten lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5°C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +25°C, direkter Sonneneinstrahlung, stark aufgewärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Produkt mit der Silomischpumpe quadro-mat mit sauberem Leitungswasser anmischen und auf die vorbereitete Fläche pumpen.
  • Für eine ideale Verarbeitungskonsistenz ist ein Fließmaß von ca. 39 - 41 cm einzustellen, ermittelt mit einer 1,3 Liter Konsistenzprüfdose.
  • Sackware kann alternativ auch mit gängigen Putzmaschinen oder Mischpumpen verarbeitet werden. Hierbei sind die Empfehlungen des jeweiligen Maschinenherstellers zu beachten.
  • Bei längeren Arbeitsunterbrechungen Maschinenteile und Mörtelschläuche reinigen.
  • Beim händischen Anmischen zunächst die bei den technischen Daten angegebene Wassermenge in ein sauberes Gefäß geben und Trockenmörtel einstreuen. Sauberes Leitungswasser verwenden.
  • Material mit einem geeigneten Rührwerk homogen und knollenfrei anmischen, kurz ruhen lassen und anschließend, ggf. bei weiterer Wasserzugabe, nochmals aufrühren und Konsistenz verarbeitungsgerecht einstellen.
  • Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.

Auftragen / Verarbeiten

  • Angemischten Frischmörtel gleichmäßig auf dem vorbereiteten Untergrund verteilen.
  • Mit einer Schwabbelstange gründlich entlüften und nivellieren.

Verarbeitbare Zeit

  • ca. 60 Minuten
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 65% relative Luftfeuchtigkeit.
  • Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verlängern, hohe Temperaturen und niedrige Luftfeuchtigkeit verkürzen die Verarbeitungszeiten.
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt und weiter verarbeitet werden.

Trocknung / Erhärtung

  • Die Estrichfläche ist nach ca. 24 Stunden begehbar und nach ca. 3 Tagen teilbelastbar.
  • Für eine gute Belüftung der Räume ist nach Erreichen der Begehbarkeit zu sorgen.

Nachfolgende Beschichtung / Überarbeitbarkeit

  • Die Belegereife ist erreicht, wenn die maximale Restfeuchte, ermittelt nach dem CM-Verfahren, nachfolgende Messwerte ergibt:
  • ≤ 0,5 CM-% für Calciumsulfatestrich beheizt und unbeheizt

  • Weitere Hinweise zur Durchführung einer CM-Messung sind der DIN 18560-1 Estriche im Bauwesen zu entnehmen.
  • Für nachfolgende Bodenbelagsarbeiten sind die Verarbeitungsvorschriften und -hinweise des Bodenbelags-Herstellers zu beachten.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Hinweise

  • Die Dicke des Estrichs muss auf die jeweilige Estrichbauart und den jeweiligen Verwendungszweck des Estrichs abgestimmt sein. Es gelten die Vorgaben der DIN 18560.
  • Bei beheizten Estrichen kann nach 7 Tagen mit dem Funktionsheizen gemäß DIN EN 1264-4 begonnen werden.

Verbrauch / Ergiebigkeit

  • Die angegebenen Werte beziehen sich auf Frischmörtel mit einem Fließmaß von 39 - 41 cm, ermittelt mit einer 1,3 Liter Konsistenzprüfdose.