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Baulexikon

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Tauwasser

Warme Luft kann mehr Flüssigkeit aufnehmen als kalte Luft. Wird die temperaturspezifische Sättigungsgrenze der Luft überschritten (z. B. durch mehr Feuchtigkeitsanfall oder Temperaturreduzierung), fällt die überschüssige Feuchtigkeit in Form von Tauwasser an. Dieses durchfeuchtet dann ganze Bauteile und mindert somit deren Wärmedämmfähigkeit bzw. verursacht teils erhebliche Schäden an der Bausubstanz.

Thermografie

Durch Thermografien lassen sich Temperaturunterschiede an Bauteilen visualisieren. Anwendung findet dieses Verfahren beim Aufspüren von feuchten Stellen oder Wärmebrücken. Die Verdunstungen an einer Leckstelle beispielsweise führen zu einem Temperaturverlust an der Bauteiloberfläche. Daraus resultiert ein Temperaturunterschied zwischen feuchten und trockenen Stellen. Diesen Unterschied kann man mit einer Wärmebildkamera und einem daran angeschlossenen Monitor optisch darstellen. Ein Problem der Thermografie besteht jedoch darin, dass das Verfahren nicht zwischen Leckstellen und Wärmebrücken unterscheiden kann. Aufgrund dessen ist es meist von Nöten weitere Verfahren zur einwandfreien Lokalisation von Wasseraustritten durchzuführen.

Trockenestrich

Auch Trockenunterboden oder Fertigteilestrich genannt, besteht aus Platten, die zusammen verlegt und im Fugenstoß verklebt werden. Die wesentlichen Vorteile von Trockenestrichen bestehen darin, dass sie einfach zu verlegen und sofort begehbar sind sowie keine Feuchtigkeit ins Haus bringen.

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