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Baulexikon

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Haarriss

Dies sind feine Risse in Putz, Holz, Beton, Anstrich und Keramik. Sie sind meist harmlos und aufgrund von Spannungen, Austrocknung, Schwinden oder sonstigen Beanspruchungen kaum zu vermeiden. Erst wenn die Risse größer werden, besteht Handlungsbedarf, z. B. in Form von Spachtelmassen. Risse lassen sich auch mit Injektionen schließen oder einfach zuschlämmen.

Heizestrich

Dies ist ein schwimmender Estrich, der zur Aufnahme der Wärmespeicherung und der Raumheizung dient. Je nach Positionierung der Heizelemente, werden Heizestriche in die Bauarten A, B und C unterteilt. Die Anforderungen für schwimmenden Estrich gelten ebenfalls für den Heizestrich. Nach der Bauart richtet sich die Dicke des Estrichs. Die Dicke der Überdeckung des Heizelements muss jedoch mindestens 45 mm betragen.

HOAI

In der HOAI sind die Honorare für Bauingenieure und Architekten geregelt. Per Gesetz wird hier definiert, für welche Leistungsphasen welche Prozentsätze des Gesamthonorars fällig werden. Des Weiteren werden fünf Honorarzonen festgelegt. Das Honorar für Architekten und Bauingenieure ist also nicht frei verhandelbar, sondern gesetzlich festgelegt. Verhandlungsspielraum besteht lediglich bei der Einstufung des jeweiligen Projektes in die Honorarzonen.

Hochlochziegel

Hochlochziegel zählen zu den Mauerziegeln. Sie werden im Strangpressverfahren produziert und anschließend gebrannt. Aufgrund ihrer Lochung werden sie in die Gruppen A, B und C unterteilt, wobei der „Lochanteil“ zwischen 15 und 50 % variiert. Bei Lochung A ist der Locheinzelquerschnitt  = 2,5 cm² , bei Lochung B = 6 cm² und bei Lochung C = 16 cm². Durch diese Lochung erzielt man Einsparungen in bezug auf Material und Gewicht. Anwendung finden Hochlochmauerziegel als Hintermauerziegel als tragendes und nicht-tragendes Mauerwerk für innen und außen. Druckfestigkeit und Dauerhaftigkeit des Steins, entscheiden über seinen Einsatzort.

Hochofenschlacke

Sie entsteht als Nebenprodukt beim Schmelzen von Eisenerz. Es findet mannigfaltige Anwendungsbereiche zum Beispiel bei der Herstellung von Eisenportlandzement, Hochofenzement, Hüttenbims als Pflastersteine, Schotter oder Mauersteinen.

Hochofenzement

Er entwickelt beim Erhärten weniger Wärme als üblicher Zement und hat eine geringere Anfangsfestigkeit. Man verwendet Hochofenzement zum Betonieren massiger Bauteile. Er ist in zwei verschiedenen Mischungsverhältnissen. CEM III/A besteht zu 35 bis 64 % aus Portlandzementklinker und zu 36 bis 65 % aus Hüttensand. CEM III/B besteht zu 20 bis 34 % aus Portlandzementklinker zu 66 bis 80 % aus Hüttensand.

Holzfaser-Dämmplatten

Sie werden aus Sägewerksabfällen hergestellt. Diese Platten werden meist durch Verklebung und Pressen von Spänen hergestellt. Sie verfügen über eine gute Wärmedämmfähigkeit. Durch den Zusatz von Chemikalien können diese Platten schwer entflammbar gemacht werden. Holzfaser-Dämmplatten verfügen über wärme- und schalldämmende Eigenschaften, da sie sehr porös sind. Besonders geeignet sind sie für Aufsparrendämmungen in Dachgeschossen, für Trennwand- und Türmittellagen oder für Trittschalldämmungen. Im Fertig- und Holzhausbau werden Holzfaser-Dämmplatten als Dämm- und Trägermaterial für verputzte Fassaden eingesetzt.

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