| quick-mix Gruppe GmbH & Co KG, Osnabrück 15. Januar 2002
Chinesischer Garten in Bochum saniert
Kleinod chinesischer Gartenbaukunst innerhalb des botanischen Gartens der Ruhr-Universität Bochum von Grund auf saniert / Dachdeckermörtel K 09 F spielt behütende Rolle / Schmuckstück und Ruhepol zugleich / Gartenkunst durch chinesische Fachkräfte der Partneruniversität Tongji in Shanghai wieder instandgesetzt / Der Besucher findet neben Ruhe und Entspannung auch Anregung und Inspiration für ein Leben in Harmonie
Als Ausdruck der Partnerschaft zwischen der Ruhr-Universität Bochum und der Tongji-Universität in Shanghai entstand 1990 nach Planung des Architekten Zhang Zhenshan und seiner Mitarbeiter der Chinesische Garten. Hölzerne Bauteile, keramische Teile und einige ausgewählte Steine wurden seinerzeit aus China importiert und durch chinesische Handwerker aufgebaut.
Leider zeigte sich bereits nach wenigen Jahren, dass sich die verwendeten chinesischen Baumaterialien - bezogen auf unser Klima – als anfälliger erwiesen als man erwarten konnte. Dem Förderverein und der Ruhruniversität war es ein besonderes Anliegen, dieses hier zu Lande einmalig schöne Kulturgut „Chinesischer Garten“ zu bewahren.
Fast das gesamte Gartenareal mit Lauben und Erkern kann in überdachten Gängen umrundet werden. Der typische geschwungene Baustil der Dächer führt den Betrachter in Jahrtausende alte Tradition und versetzt den Besucher in Einklang mit sich selbst und der umgebenden Natur. Dazu bilden im See aufgeschichtete Felsen mit plätschernden Quellen und Rinnsalen einen natürlich ausstrahlenden Kontrast. Der chinesische Garten wird von ca. 200.000 Besuchern pro Jahr besucht.
Die mit Rundung versehenen vielen Schiefertonziegel der Dächer wurden 1990 lediglich in ein Kalk-Sandbett verlegt. Es entstand kein ausreichender Haftverbund zwischen diesem Kalk-Sand-Gemisch und den einzelnen Dachziegeln. Die Verlegung der Dachpfannen erfolgte nur zur Hälfte im Verlegebett, während die zweite Hälfte knirsch auf der unteren, vorher eingelegten, Pfanne aufliegt. Ein dauerhafter Witterungsschutz konnte so nicht sichergestellt werden. Als Folge davon wurde das unter dem Dach liegende Konstruktionsholz durchfeuchtet, welches statische und konstruktive Mängel mit sich zog. Die Sicherheit der Besucher konnte nicht mehr gewährleistet werden, was eine teilweise Schließung des Gartens erforderlich machte.
In der Geschäftsführung des gemeinnützigen Vereins „Der Chinesische Garten e. V.“ unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Wolfgang Clement engagiert sich Herr Dipl.-Ing. Martin Beilmann sehr bei der Instandsetzung. „Aus meiner beruflichen Praxis ist mir der Dachdeckermörtel mit Fasern K 09 F von quick-mix sehr vertraut und scheint mir dieser Aufgabe bestens gewachsen“. Dieser Dachdeckermörtel gehört zu den ersten Produkten des Hauses quick-mix vor rund 4 Jahrzehnten und hat sich bei der Verlegung von First-, Grat- und Traufziegeln seitdem bestens bewährt. Der mineralische Mörtel ermöglicht eine ausreichende Dampfdiffusion bei gleichzeitiger Sicherstellung des Witterungsschutzes. Die Festigkeit der Mörtelgruppe II lässt dem Material eine gewisse Geschmeidigkeit, die geringere Bewegungen des Daches durch thermische Belastungen oder Sturm zulässt. Schon im Frischzustand wird ein kraftschlüssiger Haftverbund zwischen Tondachziegeln oder Zementpfannen und dem Mörtel erreicht. Ein speziell für diese Ansprüche dosiertes Wasserrückhaltevermögen sorgt dafür, dass die enthaltenen Bindemittel ausreichende Feuchtigkeit für den Carbonatisierungsvorgang behalten. Nach Aushärtung ist der Dachdeckermörtel damit allen Witterungsbedingungen gewachsen.
Schon unsere Vorfahren wussten, dass man unter Beimengung von Kälberhaaren dem Mörtel einen besseren Haftverbund geben konnte. quick-mix verwendet deshalb für den Dachdeckermörtel K 09 F alkalibeständige Kunststofffasern, die bei der Trockenmörtelproduktion in Turbomischern so mit dem Material verwirbelt werden, dass eine gleichmäßige Durchsetzung des Materials eine Rissbildung fast unmöglich macht. Die Geschmeidigkeit und „Fettigkeit“ erleichtern das vollsatte Mörteln der Dachpfannen. Der in der richtigen Konsistenz angemachte Dachdeckermörtel K 09 F „klebt“ bereits an der Dachdeckerkelle, so dass ein Verschmutzen der Ziegel durch Mörtelreste vermieden werden kann. Der etwas unterschnittene Glattstrich des Mörtels führt zu einem idealen Wasserablauf über die sehr glatte und eben gestaltende Mörtelfuge.
Die Erneuerungsarbeiten des Chinesischen Gartens wurden in einer sehr heißen Sommerphase durchgeführt. Selbstverständlich war es dabei notwendig, die gerade in Verlegearbeit befindlichen Flächen für mehrere Tage zu beschatten und den so wichtigen Haftverbund zwischen Mörtel und Dachpfanne zu gewährleisten. Trotz Wasserrückhaltevermögen wäre sonst das Anmachwasser unter diesen Temperaturbedingungen regelrecht verdampft. Nach Aushärtung des Dachdeckermörtels spielen solche Temperaturen aber keine Rolle mehr. Im Gegenteil, hier zeigt sich seine dauerhafte Leistungsfähigkeit, so dass der eingesetzte Dachdeckermörtel K 09 F als wesentlicher Stabilitätsfaktor für den Garten unter den hiesigen klimatischen Bedingungen gilt. quick-mix wünscht dem Schmuckstück Chinesischer Garten „Qian Yuan“ im Botanischen Garten der Ruhr Universität Bochum eine lebenslange Haltbarkeit, so Martin Sassning, der betreuende Produktmanager des Unternehmens quick-mix.

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